Mit dem Auto zum Cap Formentor? Das sollten Mallorca-Urlauber wissen
Das Cap Formentor gehört zu den spektakulärsten Orten Mallorcas. Atemberaubende Klippen, der berühmte Leuchtturm und Ausblicke, die regelmäßig auf Instagram und TikTok viral gehen. Kein Wunder also, dass jedes Jahr hunderttausende Besucher an die Nordspitze der Insel strömen.
Doch genau dieser Ansturm wurde in den vergangenen Jahren zum Problem. Kilometerlange Staus, überfüllte Parkplätze und chaotische Zustände auf der schmalen Serpentinenstraße sorgten vor allem im Sommer für Frust bei Urlaubern und Einheimischen.
Deshalb gilt auch in diesem Jahr wieder: Die Straße zum Cap Formentor ist während der Hauptsaison tagsüber für private Fahrzeuge gesperrt.
Von Mitte Mai bis Mitte Oktober dürfen Besucher mit dem eigenen Auto nicht mehr bis zum Leuchtturm fahren. Betroffen ist die Straße zwischen Port de Pollença und dem Cap Formentor. Ziel der Maßnahme ist es, die einzigartige Natur zu schützen, den Verkehr zu reduzieren und den Besuch für alle angenehmer zu gestalten.
Die gute Nachricht: Auf das spektakuläre Erlebnis müssen Besucher trotzdem nicht verzichten.
Stattdessen bringt ein Shuttlebus Gäste bequem von Port de Pollença über den beliebten Aussichtspunkt Mirador Es Colomer bis direkt zum Leuchtturm. Viele Besucher empfinden die Buslösung mittlerweile sogar als entspannter, da die nervige Parkplatzsuche und lange Wartezeiten entfallen.
Auch die Playa de Formentor bleibt grundsätzlich erreichbar. Allerdings wird die Zufahrt streng kontrolliert und ist oft nur möglich, solange freie Parkplätze verfügbar sind. Moderne Schranken- und Kontrollsysteme sollen verhindern, dass sich die bekannten Verkehrsstaus der vergangenen Jahre wiederholen.
Wer die Sperrung ignoriert und trotzdem weiterfährt, riskiert empfindliche Geldstrafen.
Die Maßnahmen werden von vielen Einheimischen und Naturschützern unterstützt. Schließlich gehört das Cap Formentor zu den schönsten Naturparadiesen Mallorcas – und genau das soll auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben.
Unser Tipp: Früh starten, den Shuttle nutzen und die Aussicht genießen. So erlebt man das Cap Formentor heute deutlich entspannter als früher.
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